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Brockenwanderung

27.1.2015

WIR SIND HELDEN !

Der Samstag versprach ein schönes Wanderwetter (es sollte der schönste Tag der ganzen Woche werden!). Die angemeldete Wandergruppe traf sich am Thie, um sich auf die Autos aufzuteilen, weitere 4 Teilnehmer stießen in Göttingen an der B27 zu uns. Mit dann 4 Autos fuhren wir nach Torfhaus, dem Ausgangspunkt unserer Brockenbesteigung.

 

Bei sonnigem (Sonnenbrillen-) und fast windstillem Wetter ging es frisch voran auf dem „Goetheweg“ Richtung Brockengipfel. Der Weg war geebnet bzw. der Schnee platt getreten und ließ sich gut laufen. Alle waren guten Mutes und so erreichten wir den Gipfel nach etwas über zwei Stunden. Mit uns zusammen noch viele andere hundert Menschen – zu Fuß, auf Langlaufskiern oder mit der Brockenbahn. Das Wetter war immer noch grandios- Sonne satt, strahlend blauer Himmel, leichter, etwas kühler Wind. Die Gaststätten und Freßbuden waren brechend voll und für ein Gruppenfoto am Stein mit dem Brocken-Messingschild musste man anstehen (frei nach dem Motto „jeder nur ein Foto“…..). Die Fernsicht war recht gut, der Wind etwas kühl, aber erträglich und jeder war stolz auf seine Leistung. Wenn wir gewusst hätten, wie wir nach dem Rückweg beim Auto ankommen würden………dann wären wir wohl den gleichen Weg wieder herunter gelaufen.

So schlugen wir einen anderen Rückweg ein- den „Heinrich-Heine-Weg“ Richtung Norden einige Kilometer recht steil bergab und an einer Wegkreuzung wieder südlich, um nach ca.   9 km wieder auf den Goetheweg zu stoßen. Dieser Teil des Weges war dann der Teil der Wanderung, der einige (fast alle?) an ihre Grenzen brachte. Er war nämlich länger nicht belaufen worden, d.h. nach Neuschneefall war unsere Gruppe die erste, die sich eine Spur bahnen mußte. Und das hieß, im Gänsemarsch Kilometer um Kilometer durch den Wald- mal hohe Fichten, mal niedrige Fichten, mal ein Bachlauf, wieder nur Fichten. Irgendwann lief man nur noch mechanisch, immer in der Hoffnung, das Ende des Weges bald erreicht zu haben. Aber auch solche Gegebenheiten haben ein Gutes: die Wandergruppe hat einen tollen Teamgeist entwickelt, in kritischen Situationen (Bachüberquerung, Kreislaufprobleme, Getränkemangel etc.) half man sich aus, ermunterte den Anderen oder spornte ihn an, keiner wurde zu weit zurückgelassen, was gerade auch den älteren Teilnehmern sehr half.

Zu fortgeschrittener Stunde, es war bereits dunkel, aber der Mond leuchtete uns auch im Wald den Weg, kamen wir wieder in Torfhaus an und bestiegen müde und erschöpft die Autos, aber mit Stolz, die Strecke von immerhin fast 23 km geschafft zu haben.

Die „Brockenbezwinger“ aus Bördel waren: Axel und Benjamin, Jan und Michi, Kathrin, Frank, Bernd „Goschi“, Rüdiger, Wolfgang J., Silke und Fred, aus Dransfeld Lukas und Nils, aus Göttingen Frank und Claudia und Hund Brisbane aus Bördel.                                  

Organisiert von Fred Schrader und Frank Erdmann (Göttingen, Harz-Kenner)

 

Streckenkarte mit Höhenprofil

 

Gruppe: 15 Wanderer von 12 bis ca.75 Jahen                                                                                                                                           

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